Der Aufsichtsrat
Stand: April 2012

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Kompetenz, Vielfalt und Kooperation: Aufstellung des Aufsichtsrats als profess...
AR vom 15.04.2012, Heft 04, Seite 53 - 55, AR0470364
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Kompetenz, Vielfalt und Kooperation: Aufstellung des Aufsichtsrats als professionelles Kontrollgremium

 Elke Benning-Rohnke / Prof. Dr.  Joachim Paul Hasebrook

Elke Benning- Rohnke, Partner,

Prof. Dr. Joachim Paul Hasebrook, Senior Manager, beide Unternehmensberatung zeb/rolfes.schierenbeck. associates, Münster.

Für eine effektive Arbeit des Aufsichtsrats spielen nicht nur die individuellen Kompetenzen seiner Mitglieder, sondern auch das Zusammenwirken als Gruppe eine entscheidende Rolle. Die Autoren beleuchten, welche Fähigkeiten die Aufsichtsratsmitglieder mitbringen sollten und was bei ihrer Interaktion als Gruppe zu beachten ist.

Unternehmenskrisen und Studien belegen immer wieder mangelnde Fachkenntnis und Praxiserfahrung von Aufsichtsratsmitgliedern. Obwohl dies große Risiken für Unternehmen birgt, gibt es kaum ein klares Bild davon, welche individuellen Kompetenzen für Aufsichtsräte erforderlich sind. Auch das Zusammenspiel der Kompetenzen ist von Bedeutung für die Entscheidungsqualität: Die Forschung zu Gruppenentscheidungen zeigt, dass zu homogene Gruppen zu unsachgemäßen und risikoreichen Entscheidungen neigen. Eine Strategie zur Vermeidung solcher Risiken besteht darin, die "Gruppenintelligenz" durch Vielfalt zu erhöhen. I. Kontrolle: Regelungen und ihre Grenzen Die öffentliche Diskussion um Krisen und Managementfehler rückt die persönliche Eignung von Aufsichtsratsmitgliedern immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. Wissenschaftliche Studien nähren diese Diskussion: Zwei Forscher des ifo-Instituts, Harald Hau und Marcel Thum, haben 426 Lebensläufe von Aufsichtsratsmitgliedern der 29 größten deutschen

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