Der Aufsichtsrat
Stand: Juli 2011

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AR vom 15.07.2011, Heft 07-08, Seite 108 - 110, AR0425784
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Kodexakzeptanz 2011: Analyse der Entsprechenserklärungen zum DCGK

Christian R.G. Kohl / Prof. Dr. Marc Steffen Rapp / Prof. Dr. Michael Wolff

Dipl.-Kfm. Christian R.G. Kohl, Center for Corporate Governance (CCG) an der HHL;

Prof. Dr. Marc Steffen Rapp, Institut für ABWL und Controlling, Philipps-Universität Marburg und Akad. Direktor am CCG;

Prof. Dr. Michael Wolff, Lehrstuhl für BWL und Corporate Governance, Johannes Gutenberg- Universität Mainz und Akad. Direktor am CCG.

Im Rahmen einer Studie des Center for Corporate Governance der Handelshochschule Leipzig untersuchen die Autoren die Akzeptanz der aktuellen Version des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) durch die DAX- und MDAX-Gesellschaften. Tendenziell ergibt sich, dass der überwiegende Teil der "Soll-Empfehlungen" des DCGK umgesetzt wird. Auf der Ebene einzelner Kapitel oder Paragraphen besteht jedoch substanzielle Heterogenität: Ausgewählte Empfehlungen werden von einem Teil der Unternehmen systematisch abgelehnt. Weitergehende Analysen zeigen, dass dies auf ökonomische Unternehmenscharakteristika zurückzuführen ist. Allerdings beabsichtigen die Gesellschaften eine weitere Annäherung an den DCGK. "Bei grundsätzlich hohem Akzeptanzniveau besteht weiterhin substanzielle Heterogenität." I. Einleitung Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) erfuhr nach einer substanziellen Überarbeitung im Jahr 2009, welche u.a. die Neustrukturierung der Vorstandsbezüge, aber auch die ausdrückliche Verpflichtung

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